» Vielleicht wars die schönste Veranstaltung, ohne Zweifel aber eine der schönsten.

Der 3. Arlberg Slalom bot aussergewöhnliche Fahrzeuge, mit aussergewöhnlichen Piloten auf einer aussergewöhnlichen Strecke, bei aussergewöhnlichen Gastgebern und aussergewöhnlichem Ambiente, in Stuben am Arlberg.

Etwas anders als sonst, mit Frühstücksfreundlicher Startzeit um 9 Uhr und nur 3 statt 4 Rennfelder, mit den beliebten 5 – 6 Läufen sofort hintereinander, passte der RRCV den Zeitplan den örtlichen Gegebenheiten an.

Die Anmeldungen hatten es in sich. Vom Amilcar über Bugatti, Lancia, Porsche, Subaru kam alles was gut und teuer ist und sich dem Alter entsprechend schnell bewegen lässt. Die Fülle war enorm und der Sportsgeist noch enormer.

Das Rennen zählte als 4. und 5. Lauf zum Vorarlberger Drytech Race Automobil Cup und brachte in den Klassen der neuzeitlichen Renner nicht nur alle Cup Favoriten, sondern noch einige mehr, an den Start. Das Interesse war so riesig, dass einige abgewiesen werden mussten.

Sascha Tanner holte sich mit seinem neu aufgebauten Subaru Imprezza den überlegenen Tagessieg vor Koni Tarnutzer auf Mitsubishi und Günther Ziernheld. Der Südtiroler Lancia Pilot spaltete die Schweizer Übermacht welche sich auch den 4. und 5. Gesamtrang mit Thomas Stiefken, Subaru und Rolf Platter, Nissan GTR holten.

Auch die Sonderwertung der Serienfahrzeuge ging an Christjohannes Schreiber auf Nissan GTR vor Marco Schöbel, Ford Focus. Schöbel und Arno Bereiter auf PRC, waren die bestklassierten einheimischen Piloten.

28 rollende Juwelen waren in der Gruppe Gleich & Schnell, welche auch die grösste darstellte. Allein Erich Hoop brachte 6 Fahrzeuge für seine Freunde in der Gruppe Vintage Cars. Diese Gruppe wurde von Dietmar Frick auf einem Brasier Racer, Baujahr 1908 gewonnen. Weber Reinhard gewann die Gruppe 1 und 2 mit einem Porsche 911, Baujahr 1974 vor Gerold Trommelschläger, Porsche und Trezek Othmar, Jaguar E-Type.

Bei der freitäglichen Preisverteilung war es Landesrat Christian Gantner, welcher die Grüsse des Landes überbrachte und sich sichtlich sehr erfreut über die Internationalität und den Sportgeist der Veranstaltung zeigte.

Am Samstag fehlte die Gruppe gleich und schnell, an ihre Stelle trat der Porsche Club Dreiländereck, Lörrach und das Autohaus Lins, welches einen Kundenevent für ihre Porsche Kunden, abhielt.

Wieder war es Sascha Tanner, der es aber diesmal mit dem Südtiroler Gerold Reiner auf Formel Gloria zu tun bekam. Mit Günther Ziernheld, Lancia, machte ein weiterer Südtiroler Druck und verwies Koni Tarnutzer und Thomas Stiefken auf die Plätze. Mit Ganath Hubert, Porsche Cayman GT4, landete der beste Vorarlberger auf dem 6. Gesamtrang.

Christjohannes Schreiber auf Nissan GTR, gewann die Serienfahrzeugwertung vor Maximillian Petter, Mitsubishi Lancer.

Schwer zu sagen was am schönsten war. Das Wetter, der Ort Stuben, die Strasse, das darumherum oder der Maserati 250F oder der Morgan Three Wheeler der Kaufmann Brüder oder der Peugeot Lion oder ...

Einhelliges Fazit der internationalen Gäste: Die Veranstaltung muss einen festen Platz im Vorarlberger Motorsport Kalender bekommen. Die Teilnahme am Arlberg Rennen wäre ein genussvoller Pflicht Termin.

Gesamtklassement Freitag

Klassen Freitag

Gleich&Schnell Freitag

Gesamtklassement Samstag

Klassen Samstag

Regularity Samstag

 

Rennbilder Link:

http://www.racingmagazin.com/Fotogalerie/2018/Arlberg-Autoslalom-2018/

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