» Arno Bereiter und Lukas Boric, Tagessieger in Gargellen.

Beste Bedingungen herrschten beim 3. Internationalen Akku Mäser Steinbock Berg Renn Slalom in Gargellen. Der 6. Und 7. Lauf zum Vorarlberger Drytech Race Cup, auf der Traditions- Strecke entlang der Suggadin, brachte wiederum erlesene Fahrzeuge an den Start.

Schnellster, am Samstag, war der Hohenemser Arno Bereiter auf einem PRC, vor den beiden Schweizern, Koni Tarnutzer, Mitsubishi Lancer Evo VI und Thomas Stiefken, Subaru Impreza. Günther Ziernheld, Lancia Delta Integrale, Italien, behielt die Oberhand gegenüber dem Feldkircher Hubert Ganath, Porsche Cayman GT4 und dem Schweizer Dani Buser auf Subaru Impreza. Der Schweizer Meister Christoph Zwahlen, nützte die Gelegenheit für Testfahrten, mit einem neuen sequentiellen Getriebe, in seinem infernalisch laufenden Opel Kadett.

Bei den Serienfahrzeugen obsiegte Marco Schöbel, Ford Focus vor Sven Schäpper auf einem Mini. Die Damenwertung sicherte sich Janine Pöltl, Ford Fiesta, vor Jennifer Röthlin, Renault Clio und Cheyenne Mosko, Subaru Impreza.

Ein defektes Steuergerät hinderte Lukas Boric am samstäglichen Start. Aus Deutschland konnte in letzter Minute noch eines organisiert werden, so dass zumindest der sonntägliche Start des Lokal Matadors, gesichert war. Mit vier Laufbestzeiten liess er der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich den Tagessieg, vor Koni Tarnutzer und Günther Ziernheld. Christoph Zwahlen verbesserte sich auf den vierten Rang vor Thomas Stiefken und Hubert Ganath. Dani Buser konnte seinerseits Robert Wegmann, Lancia Delta Integrale, aus Italien, auf Distanz halten.

Bei den Serienfahrzeugen war es wiederum Marco Schöbel vor Sven Schäpper und Maxuimillian Gladbach, Deutschland, auf einem Ford Fiesta ST. Die Damen feierten mit Jennifer Röthlin und Janine Pöltl einen Doppelsieg.

Die zahlenmässig grösste Gruppe war mit 30 Teilnehmern Gleich & Schnell um den Macher Christian Nachbaur. 30 Preziosen von unschätzbarem Wert wurden von deren Piloten, mit Freude und kräftigem Einsatz,  den Berg hochgejagt und vom zahlreichen Publikum angefeuert. Mit einer speziellen Formel, bei der nicht nur die Gleichmässigkeit der Zeiten, sondern auch die Schnelligkeit gewichtet wurde errechnete sich bei den Vintage Cars, Erich Hoop, auf Amilcar, als Sieger vor Dietmar Flatz, Marmon Roosevelt Racer und Alfred Albiez Riley MPH Sports. Bei den «jüngeren» konnte Christian Nachbaur auf Porsche 356C vor dem punktegleichen Thomas Lins, Alfa Romeo Giulia 1300 und Gerold Trommelschläger, Porsche 911 gewinnen. 

Über beide Tage sorgten die Funktionäre des RRCV, der Marshals Club und die Piloten für einen reibungslosen und bekannt schnellen Ablauf. Der Zeitplan konnte minutiös eingehalten werden und in der Gargellner Stoba ausgiebig gefeiert werden.

Freude auch bei der Rennleitung mit Bruno, welche für den Anlass auf einen Mercedes und Porsche von der Autovermietung Knecht aus Rankweil, als adäquates Rennmobil, zurückgreifen konnte.

Klassen am Samstag

Schnupper und Regularity Samstag

Gesamt Klassement Samstag

Gruppe Gleich & Schnell Samstag

Klassen am Sonntag

Schnupper Klasse Sonntag

RRCV Racing

RRCV Regularity

Gesamt Klassement Sonntag

» 3. Int. Steinbock Berg Renn Slalom Gargellen

Über 120 Teilnehmer aus 5 Nationen treffen sich am Samstag und Sonntag zur 3. Austragung des Steinbock Rennens, der Neuzeit.

Gestartet wird an beiden Tagen um 8 Uhr, auf der Gargellnerstrasse bei km 3.1. Die Strecke führt am Gästehaus Reutehorn und Auto Schennach vorbei, bis zum Ziel, bei km 4.6.

Ausgetragen werden in jedem der 4 Felder, 2 Trainings und 4 Rennläufe kurz hintereinander. Nach jedem Lauf, Dauer ca. 15 Minuten, wird die Strecke für den Verkehr geöffnet.

Am Samstag liegt der Schwerpunkt bei den historischen Sport und Rennfahrzeugen. Allein in der Sondergruppe Gleich & Schnell stehen 33 erlesene Fahrzeuge am Start, welche die automobilsportliche Entwicklung ab 1908 darstellen. Vom Alvis über Bugatti bis zum Porsche ist alles am Start was sportlich betätigt werden kann.

Bei den Favoriten um den Tagessieg ist Lukas Boric aus Partenen, mit dem leichten TracKing hervorzuheben. Nicht leicht werden es ihm Arno Bereiter, PRC CN und der Italiener Joachim Pedross auf Fiat machen. Hubert Ganath und Wolfgang Fritz, Porsche halten die einheimischen Fahnen, bei den Tourenwagen hoch. Der mehrfache Schweizer Meister Christoph Zwahlen, auf seinem sensationellen Opel Kadett, Thomas Stiefken, Subaru Impreza, Koni Tarnutzer, Mitsubishi Lancer, werden um die Spitzenplätze ebenso ein gewichtiges Wort, wie viele andere, mitreden.

Wichtiger Hinweis für Zuseher. An der Strecke hat es kaum Zuseher Parkplätze und nur 3 eingeschränkte, kleine Zuseher Zonen. Auch keine Beschallung.

Nutzen sie den öffentlichen Bus ab der Valisera Bahn Talstation. Die Bus Fahrzeiten entnehmen sie dem Veranstaltungs- Zeitplan.

Eine kleine Bewirtung gibt es auf dem Betriebsplatz von Auto Schennach.

Das Fahrerlager befindet sich inmitten von Gargellen.

Unter http://www.sportstiming.ch/live-timing/ kann das Rennen Live mitverfolgt werden.

Zeitplan

Startliste provisorisch.  

» Drei Piloten Punktegleich in Front im Drytech Race Cup.

Nach dem Slalom im Drivingcamp, dem Berg Renn Slalom in Damüls und dem Rennen am Arlberg sind 3 Fahrer Punktegleich an der Spitze des mit EUR 6000.- hochdotierten Drytech Race Cup. Nach 5 Rennen und dem Abzug zweier Streichresultate führen Marco Schöbel, Ford Focus, Hubert Ganath, Porsche Cayman GT4 und Richard Rein, Ford Capri, Punktegleich mit je 300 Punkten. Martin Stoss, Christoph Schuler und Norbert Sieber folgen knapp dahinter.

Dem Steinbock Rennen in Gargellen, am Wochenende des 18. und 19. August, kommt dadurch bereits eine wichtige Schlüsselrolle zu, bevor die Entscheidung am Eichenberg, am 28. – 29. September, fällt.

EUR 6000.- und wertvolle Sachpreise werden an der Schlusspreisverteilung anlässlich der Motorsport Gala vergeben. Der Gesamtsieger erhält EUR 1500.- dank der Unterstützung unserer Partner. Akku Mäser; Chiptech.at; Fritz Bau GmbH; JURA; Kränzle; Loacker Wertstoff Zukunft; Nickel Transporte & Erdbewegung und OK Glas.

Die Motorsport Gala ist am 17. November, im Winzersaal in Klaus, mit der Preisverteilung zum Vorarlberger Drytech Race Cup. Durch den Abend - der Mehrwert Motorsport Serie – begleitet uns der bekannte Kabarettist Markus Linder.

Den gesamten Cup Zwischenstand finden sie hier: Cup Zwischenstand.

» Vielleicht wars die schönste Veranstaltung, ohne Zweifel aber eine der schönsten.

Der 3. Arlberg Slalom bot aussergewöhnliche Fahrzeuge, mit aussergewöhnlichen Piloten auf einer aussergewöhnlichen Strecke, bei aussergewöhnlichen Gastgebern und aussergewöhnlichem Ambiente, in Stuben am Arlberg.

Etwas anders als sonst, mit Frühstücksfreundlicher Startzeit um 9 Uhr und nur 3 statt 4 Rennfelder, mit den beliebten 5 – 6 Läufen sofort hintereinander, passte der RRCV den Zeitplan den örtlichen Gegebenheiten an.

Die Anmeldungen hatten es in sich. Vom Amilcar über Bugatti, Lancia, Porsche, Subaru kam alles was gut und teuer ist und sich dem Alter entsprechend schnell bewegen lässt. Die Fülle war enorm und der Sportsgeist noch enormer.

Das Rennen zählte als 4. und 5. Lauf zum Vorarlberger Drytech Race Automobil Cup und brachte in den Klassen der neuzeitlichen Renner nicht nur alle Cup Favoriten, sondern noch einige mehr, an den Start. Das Interesse war so riesig, dass einige abgewiesen werden mussten.

Sascha Tanner holte sich mit seinem neu aufgebauten Subaru Imprezza den überlegenen Tagessieg vor Koni Tarnutzer auf Mitsubishi und Günther Ziernheld. Der Südtiroler Lancia Pilot spaltete die Schweizer Übermacht welche sich auch den 4. und 5. Gesamtrang mit Thomas Stiefken, Subaru und Rolf Platter, Nissan GTR holten.

Auch die Sonderwertung der Serienfahrzeuge ging an Christjohannes Schreiber auf Nissan GTR vor Marco Schöbel, Ford Focus. Schöbel und Arno Bereiter auf PRC, waren die bestklassierten einheimischen Piloten.

28 rollende Juwelen waren in der Gruppe Gleich & Schnell, welche auch die grösste darstellte. Allein Erich Hoop brachte 6 Fahrzeuge für seine Freunde in der Gruppe Vintage Cars. Diese Gruppe wurde von Dietmar Frick auf einem Brasier Racer, Baujahr 1908 gewonnen. Weber Reinhard gewann die Gruppe 1 und 2 mit einem Porsche 911, Baujahr 1974 vor Gerold Trommelschläger, Porsche und Trezek Othmar, Jaguar E-Type.

Bei der freitäglichen Preisverteilung war es Landesrat Christian Gantner, welcher die Grüsse des Landes überbrachte und sich sichtlich sehr erfreut über die Internationalität und den Sportgeist der Veranstaltung zeigte.

Am Samstag fehlte die Gruppe gleich und schnell, an ihre Stelle trat der Porsche Club Dreiländereck, Lörrach und das Autohaus Lins, welches einen Kundenevent für ihre Porsche Kunden, abhielt.

Wieder war es Sascha Tanner, der es aber diesmal mit dem Südtiroler Gerold Reiner auf Formel Gloria zu tun bekam. Mit Günther Ziernheld, Lancia, machte ein weiterer Südtiroler Druck und verwies Koni Tarnutzer und Thomas Stiefken auf die Plätze. Mit Ganath Hubert, Porsche Cayman GT4, landete der beste Vorarlberger auf dem 6. Gesamtrang.

Christjohannes Schreiber auf Nissan GTR, gewann die Serienfahrzeugwertung vor Maximillian Petter, Mitsubishi Lancer.

Schwer zu sagen was am schönsten war. Das Wetter, der Ort Stuben, die Strasse, das darumherum oder der Maserati 250F oder der Morgan Three Wheeler der Kaufmann Brüder oder der Peugeot Lion oder ...

Einhelliges Fazit der internationalen Gäste: Die Veranstaltung muss einen festen Platz im Vorarlberger Motorsport Kalender bekommen. Die Teilnahme am Arlberg Rennen wäre ein genussvoller Pflicht Termin.

Gesamtklassement Freitag

Klassen Freitag

Gleich&Schnell Freitag

Gesamtklassement Samstag

Klassen Samstag

Regularity Samstag

 

Rennbilder Link:

http://www.racingmagazin.com/Fotogalerie/2018/Arlberg-Autoslalom-2018/

» Volles Haus in Stuben am Arlberg.

130 Anmeldungen für Freitag und über 150 für Samstag bestätigen die Beliebtheit der erst zum dritten Male ausgetragenen Berg Renn Veranstaltung.

In Stuben am Arlberg fällt am Freitag und Samstag um 9 Uhr die Startflagge zu je 2 Trainings- und 4 Rennläufen in Gruppen von maximal 50 Fahrzeugen. Verteilt auf 3 Rennfelder. Das zweite Rennfeld startet um 13 Uhr und das dritte um 15:50 Uhr.

Unter den Teilnehmern aus 5 Nationen ragt aus einheimischer Sicht Arno Bereiter mit seinem Rennsportwagen PRC CN, hervor. Markus Reich, VW Corrado, Hubert Ganath, Porsche Cayman GT4 und Gerald Engler halten die Tourenwagen Fahne hoch. International sind vor allem die Subaru von Sascha Tanner und Remo Züblin, extrem stark einzustufen. Natürlich die Vielzahl an Lotus, in allen Varianten, mit Dino Wintsch als Favorit und auch die Lancisti aus Italien, mit Günther Ziernheld und Robert Wegmann.

Herausragend sind die historischen Juwelen. In der Gruppe gleich & schnell sind es über 30 welche das who ist who des Rennsportes repräsentieren. Vom Amilcar über Bugatti bis Porsche ist fast alles vorhanden, was schnell bewegt werden kann.

Herauszuheben ist auch der Maserati F250, ein Formel 1 Fahrzeug Baujahr 1950 von Georg Kaufmann oder sein Bruder Kurt, mit einem Morgan Three Wheeler.

Nicht zum Schluss sind auch noch eine Gruppe historischer Motorräder zu vermelden, welche für Sound und Spektakel, ohne Zeitdruck, sorgen werden.

Zuseher Parkplätze sind sehr beschränkt auf dem Kiesplatz, vor Stuben und in der Schwimmbad Kurve.

Zeitplan

Startliste provisorisch

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Vorarlberg Cup



Chiptech.at


Ok Glas




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Der RRCV ist Gründungs- Mitglied des Fachverband für Fahrsicherheit und Motorsport und Mitglied in der Sport Union.